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      Mutter hat Baby auf dem Arm
      SCHOPPENNAHRUNG

      Sorgen vor dem Schoppenstart

      Mutter hat Baby auf dem Arm

      In keiner anderen Lebensphase durchlebt ein Mensch so viel Wachstum wie im ersten Lebensjahr. Das macht es zu einer fantastischen Zeit, in der Sie das Gefühl haben, dass Ihr Baby Sie fast täglich mit neuen Dingen überrascht und zum Staunen bringt.

      Entsprechend schnell muss sich die Verdauung Ihres Kindes auch auf neue Nahrungen und Fütterung einstellen. Das kann eine ganz schöne Herausforderung sein, denn so ungewöhnlich es klingt: Auch Verdauen muss der kleine Körper erst lernen.

      Eine der ersten Veränderungen, die Ihr Kind in dieser Hinsicht erlebt, ist häufig das Einführen des Schoppens in die Fütterungsroutine.

      Was, wenn mein Baby mit dem Schoppen nicht zurechtkommt?

      Es kann ganz unterschiedliche Gründe haben, aus denen Sie sich entscheiden Ihrem Kind den Schoppen zu geben. Egal, ob Sie nun Muttermilch oder Milchnahrung mit dem Schoppen füttern möchten, der Wechsel ist eine wichtige Umstellung für Sie beide.

      Wenn Sie Ihr Kind zuvor gestillt haben, kann es sein, dass Ihr Baby verwirrt auf die neue Fütterungsmethode reagiert. Der Sauger des Schoppens ist neu und eventuell auch die Temperatur der Nahrung oder die Fliessgeschwindigkeit. Möglicherweise spürt es auch, wenn Sie selbst unsicher sind oder angespannt in die neue Situation gehen.

      Wenn Sie sich entschliessen, Pulvermilch oder fertige Flüssignahrung zu füttern, ist es normal, dass Sie bei der Wahl der Schoppennahrung viele Fragen haben. Es gibt viele unterschiedliche Produkte auf dem Markt, die auf unterschiedliche Bedürfnisse Ihres Kindes ausgerichtet sind. Zögern Sie nicht, sich Beratung bei Experten zu suchen und sich genau mit den unterschiedlichen Optionen vertraut zu machen. Anders als beim Stillen, fehlt Ihnen vielleicht zunächst der direkte Kontakt zu Ihrem Kind und die kleinen Anzeichen, die Ihnen bisher gezeigt haben, ob ihr Kind genug getrunken hat. Keine Sorge, dies wird sich schnell einspielen.

      Wir haben für Sie hier unsere Tipps für einen sanften Schoppenstart zusammengetragen, die Sie sowohl für abgepumpte Muttermilch als auch Säuglingsmilchnahrungen in Pulverform sowie fertige Flüssignahrung anwenden können.

      Zu den Tipps zum Schoppenstart

       

       

      Meinem Baby schmeckt die Milch nicht

      Wenn Ihr Baby die ersten Male Pulvermilch erhält kann es vorkommen, dass es unruhiger ist als sonst, vermehrt schreit oder Sie den Eindruck haben, dass es die Milch ablehnt.

      Wenn sie dann die Milch selbst probieren, sind viele Eltern überzeugt, dass die Nahrung dem Baby nicht schmeckt. Diese Sorge ist jedoch völlig unberechtigt, denn erst mit Einführung der Beikost, wenn neben Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung auch andere Nahrungsquellen für ihr Kind wichtig werden, beginnt es seinen Geschmackssinn und Vorlieben für bestimmte Nahrungsmittel zu entwickeln.

      Auch wenn Ihnen der Geschmack der Milchnahrung so gar nicht zusagt: Um bestmöglich die Ernährungsbedürfnisse Ihres Kindes zu unterstützen, enthalten hochwertige Milchnahrungen für Kinder unter einem Jahr mehrfach ungesättigte Fettsäuren und laut Gesetz keine Geschmacksverstärker. Dies sorgt zum Beispiel für einen leicht fischigen Geruch und dafür, dass der Geschmack der Nahrung Ihnen viel zu herb vorkommen mag.

      Geben Sie Ihrem Baby Zeit, sich an die neue Nahrung und auch den neuen Schoppen zu gewöhnen. In den meisten Fällen liegt es an der neuen Situation, dass Ihr Baby anders reagiert und nicht an der Milchnahrung.

      Ich glaube, mein Baby verträgt die Schoppennahrung nicht

      Wenn Sie beginnen Ihrem Baby Schoppennahrung zu füttern, ist es ganz normal, dass Sie Veränderungen bemerken. Der Stuhl Ihres Babys, das heisst seine Farbe, Konsistenz und Geruch aber auch die Häufigkeit des Stuhlgangs können sich ändern. Dies ist normal, da die Bestandteile und Zusammensetzung von Säuglingsmilchnahrung anders sind als bei der Muttermilch. Dies allein ist nicht besorgniserregend. Wenn Sie jedoch anhaltende Beschwerden bei Ihrem Baby bemerken wie Durchfall, Koliken oder Erbrechen, suchen Sie Ihren Kinderarzt auf, um die Beschwerden abzuklären.

      Ganz wichtig für Sie und Ihr Baby ist es, Ihnen beiden ausreichend Zeit zu geben, sich an die neue Nahrung und die neue Fütterung per Schoppen zu gewöhnen. Bereits wenige Tage mit einem unruhigen Baby können Ihnen wie eine Ewigkeit vorkommen. Wechseln Sie dennoch nicht zu schnell die Marke der Schoppennahrung, denn durch die unterschiedliche Zusammensetzung der Produkte verschiedener Marken können Sie die Verdauung Ihres Babys ungewollt noch mehr herausfordern.

      Wenn Ihr Baby unter gelegentlich auftretenden Verdauungsbeschwerden wie leichten Bauchschmerzen oder Aufstossen der Nahrung leidet, können Sie eine andere Milchnahrung der gleichen Marke wählen. Ihr Kinderarzt oder Ihre Hebamme können Sie beraten.

      Bedenken Sie auch, dass oftmals mehrere Ereignisse zusammenfallen. Durch die grosse Entwicklung, die Ihr Baby im ersten Lebensjahr durchläuft, wird es immer wieder Phasen haben, in denen es mehr Nahrung fordert, weil es einen Wachstumsschub macht. Mit ihm wachsen und bilden sich auch der Verdauungstrakt und das Immunsystem. Beide müssen „üben“ bevor sie völlig rund laufen, wie bei einem erwachsenen Menschen.

      Unser Schweizer Elternservice ist bei allen Ihren Fragen und Unsicherheiten gerne für Sie da! Rufen Sie uns kostenfrei an, schreiben Sie eine Mail oder chatten Sie mit uns. Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie. 

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