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      Tipps

      Zurück in den Job

      Sie denken darüber nach, so langsam wieder in Ihren Job zurückzukehren?

      Laut Bundesamt für Statistik arbeiten rund 70% der Mütter mit einem Kind unter 3 Jahren in der Schweiz. Allerdings drängen sich anfangs oft viele Fragen auf: Teilzeit oder Vollzeit? Wie gelingt es mir am besten, den Spagat zwischen Kind und Karriere zu meistern? Welche Kinderbetreuung brauche ich, um wieder arbeiten gehen zu können?

      Flexible Arbeitszeitmodelle nutzen

      In einer Studie fand man zum Beispiel heraus, dass sich die meisten Mütter eine Teilzeitstelle mit 15 bis 25 Stunden pro Woche wünschen. 

      Weitere flexible Arbeitszeitmodelle, die sich für Mütter eignen, sind die Gleitzeit und Jobsharing. Beim Gleitzeitmodell erklärt sich der Arbeitgeber einverstanden, dass Sie Ihre Wochenarbeitsstunden in einem flexiblen Zeitrahmen absolvieren. Ein grosser Vorteil für junge Mütter, die morgens meist sowieso sehr früh auf den Beinen sein müssen, denn je eher Sie im Büro sind, desto leichter können Sie es einrichten, Ihr Kind rechtzeitig aus Kita, Tagesmutter oder Kindergarten abzuholen.

      Fürs Jobsharing brauchen Sie einen Kollegen oder eine Kollegin, die denselben Aufgabenbereich, aber andere Zeitbedürfnisse hat wie Sie. Wichtig ist hier natürlich auch, dass die Chemie stimmt, damit Sie sich wirklich gegenseitig unterstützen können, und das langfristig und zuverlässig. Bei diesem Modell müssen sich beide einverstanden erklären, Ihren Jobsharing-Partner im Krankheitsfall zu vertreten.

      Wenn Sie in Ihr altes Unternehmen zurückkehren wollen, ist es natürlich von Vorteil, wenn Sie Ihren Wiedereinstieg schon vor dem Mutterschutz geplant und den Kontakt gehalten haben. Oft suchen sich Frauen einen neuen Arbeitgeber oder gründen ihr eigenes Unternehmen. Der Wiedereinstieg wird also nicht selten als Chance zur Neuorientierung genutzt.

      Netzwerke und Beratung nutzen

       

      Der Wiedereinstieg ist sicherlich nicht einfach, verlangt der doch, dass der Alltag mit Kind und Beruf neu strukturiert werden muss, aber Sie stehen nicht alleine da. Ihr Partner und die Grosseltern tragen vielleicht auch einen Beitrag bei. Wichtig ist ,die Bedürfnisse vorher genau abzuklären. Beruhigend ist auch zu wissen, dass die Jobrückkehr in der Regel kein punktuelles Ereignis ist, sondern ein Orientierungsprozess. Der kann seine Zeit brauchen. Auch wenn Ihre Familie auf Ihren Verdienst angewiesen ist – gehen Sie entspannt an die Sache heran und nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen. Dann werden Sie bald sicher beides geniessen können: Kind und Beruf.

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