Baby
      Baby liegt auf dem Bauch und lacht
      Babykalender

      Dein Baby im 1. Monat

      Baby liegt auf dem Bauch und lacht

      Was für eine spannende Zeit wartet nun auf dein Baby und auf dich. Der erste Monat steht ganz im Zeichen des gegenseitigen Kennenlernens und des „Bondings“, wie Experten die enge emotionale Verbindung zwischen Mutter und Kind bzw. Vater und Kind bezeichnen.

      Gerade wenn es dein erstes Baby ist, wird dich das Gefühl der Unsicherheit jetzt vermutlich tagtäglich begleiten. Sei dir bewusst, dass das ganz normal ist und es wohl jedem frischgebackenen Mami genauso geht. Schliesslich ist jetzt gefühlt nichts mehr so, wie es bis vor kurzem noch war. Nimm daher jede Form von Hilfe und Unterstützung an, die du bekommen kannst – vor allem von Familie und Freunden, aber auch von deiner Hebamme.

      Auch der „Babyblues“ kann nun auftreten. So glücklich man mit seinem Baby doch ist, ist einem dennoch manchmal nur zum Heulen zumute. Fast jede zweite Frau kennt dieses Stimmungstief, das rund drei Tage anhalten kann. Die Ursachen können die Hormonumstellung sein oder einfach Schlafmangel, Stillprobleme, Versagensängste. Was auch immer der Auslöser sein mag: Mach dir bewusst, dass diese Stimmungsschwankungen ganz normal sind. Die Heultage sind in der Regel so schnell wieder vorbei, wie sie gekommen sind. Sollten diese länger andauern, wende dich an deinen Arzt oder deine Hebamme.

      Beobachte dein Kind in den unterschiedlichen Situationen: beim Weinen, beim Lächeln, beim Trinken oder beim Schlafen. Du wirst ganz bald verstehen, was in dem kleinen Köpfchen vor sich geht. Und natürlich muss auch dein Baby seine erste ganz grosse Herausforderung meistern: Den Übergang vom geschützten Mutterleib hin zum eigenständig atmenden und seine Nahrung selbst aufnehmenden Wesen. Und tagtäglich werden die Eindrücke mehr…

      Entwicklung deines Babys im 1. Monat

      Schon kurz nach der Geburt erkennt dein Baby deine Stimme, denn es hat sie bereits im Mutterleib gehört. In den ersten Tagen möchte ein Neugeborenes vor allem schlafen und trinken. Allmählich beginnt es mit ersten Bewegungsübungen, die immer weicher und harmonischer werden. Es strampelt, die eingerollten Füsschen und die kleinen Fäustchen öffnen sich, greifen aber sofort zu, wenn du einen Finger hineinlegst („Greifreflex“). Den Kopf kann dein Baby schon ein wenig drehen, und es blinzelt gelegentlich ins Licht.

      Das Baby lernt schon früh, die Gefühle seines Gegenübers zu spielen: So lacht es, wenn du es anlachst oder öffnet den Mund, wenn du den Mund öffnest. Ganz automatisch nähern wir uns einem Baby auf etwa 30 cm an. Das ist auch die Entfernung, in der das Neugeborene am besten sehen kann. In den ersten Monaten nehmen Babys alles noch unscharf und schemenhaft wahr. Neugeborene können Hell und Dunkel unterscheiden und Muster und Formen wahrnehmen. Besonders gerne schauen sie sich aber die Gesichter von anderen Menschen an – vor allem natürlich von Mami und Papi.

      Wundere dich nicht, wenn dein Baby etwas schreckhaft ist, schliesslich muss es viele neue Eindrücke verarbeiten.

      Das braucht dein Baby im 1. Monat

      Nicht nur für dich – auch für dein Baby ist alles neu. In den ersten Wochen müsst ihr euch aneinander gewöhnen, und das kann für alle mitunter anstrengend sein. Hier helfen viel Schlaf, Kuscheln und Wärme. Gib deinem Baby die Geborgenheit und Ruhe, die es auch im Bauch hatte – diese tut auch dir gut. Denn nicht umsonst wird nach der Geburt eine achtwöchige Ruhephase („Wochenbett) empfohlen.

      Zur gesunden emotionalen Entwicklung braucht dein Baby Liebe und Wertschätzung. Nimm es tröstend in den Arm, wenn es weint. Umsorge und behüte es. Dadurch baust du eine Bindung auf. Die frühe Eltern-Kind-Beziehung bildet das Muster für alle weiteren Beziehungen im Leben deines Kindes. Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein kann ein Kind nur dann entwickeln, wenn es in einer wertschätzenden Umgebung aufwächst. Rede mit deinem Kind von Anfang an und schenke ihm Aufmerksamkeit: Erkläre, was du beim Waschen mit ihm machst, sprich beim Anziehen mit ihm, kommentiere möglichst alles, was du tust. Das Baby lernt schnell, dass es sich auf dich verlassen kann, wenn du es fütterst, sobald es hungrig ist, die Windeln wechselst, wenn sie voll ist oder gleich nach ihm siehst, wenn es im Bettchen weint. Das stärkt das Urvertrauen deines Kindes.

      Nach der Geburt nehmen alle Babys erstmals ab, das ist ganz normal und darüber musst du dir normalerweise keine Sorgen machen. Je nachdem, wie viel Flüssigkeit dein Baby verloren hat und je nach Geburtssituation und Milcheinschuss kann die Gewichtsabnahme bis zu 10% ausmachen. Doch schon bald wird dein Baby so rasch zunehmen wie nie mehr sonst in seinem Leben: 15 bis 25 g/Tag, mindestens aber 100 – 200 g/Woche.

      Unser Aptaclub-Tipp

      Bis dein Baby seinen Schlaf-Trink-Rhythmus gefunden hat, musst du selbst auf viel Schlaf verzichten. Vor allem deine Tiefschlafphasen werden von deinem Baby häufig unterbrochen. Konzentriere dich in dieser Zeit ganz auf dich und dein Baby und denke nicht über den Haushalt oder andere Pflichten nach. Lass dir lieber von deinem Partner oder deiner Familie helfen und nutze die Zeit, wenn dein Baby satt und zufrieden ist, um dich auszuruhen.

      Nicht vergessen!

      Direkt nach der Geburt wird die Neugeborenen-Erstuntersuchung durchgeführt. Danach sind im Vorsorgeheft für das Kind während des ersten Lebensjahres weitere ärztliche Vorsorgeuntersuchungen vorgesehen. Wir haben für dich eine Übersicht aller wichtigen Termine erstellt: Die wichtigsten Untersuchungen im Überblick.

       

       

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