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      Gesundheit

      Impfungen für Ihr Baby

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      Kleine Piekse, grosse Wirkung

      Im März 2020 hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und die Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF) die Schweizer Impfempfehlung für Kleinkinder angepasst und vereinfacht.

      Was ist neu? Für Säuglinge ohne Risikofaktoren gilt für die Basisimpfungen im ersten Lebensjahr ab sofort ein einheitliches Impfschema. Geimpft wird nur noch im 2., 4., 9. und 12. Lebensmonat. Zwischen dem 13. und 23. Lebensmonat sieht das neue Schema gar keine Impfungen mehr vor. Erst mit 4-7 Jahren müssen 2 Impfungen aufgefrischt werden. Dieser Plan mit seinen präzisen Impfterminen soll es Ihnen leichter machen, den Überblick zu behalten.

      Hat Ihr Baby bereits Impfungen erhalten? Dann fragen Sie am besten bei Ihrem Kinderarzt nach, ob es nun mit dem bisherigen oder dem neuen Schema weitergeht.

      Impfungen: Sparringspartner fürs Immunsystem

      Neugeborene erhalten in Sachen Immunabwehr erst einmal Starthilfe: Die mütterlichen Abwehrstoffe schützen sie vor vielen Krankheiten. Auch Muttermilch trägt dazu bei. Doch diese Immunität, der sogenannte Nestschutz, lässt mit der Zeit nach. Dann muss der kleine Körper beginnen, seine eigene Abwehr aufzubauen. Impfungen helfen dabei, das kindliche Immunsystem zu trainieren. Und tragen dazu bei, die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern.

      Impfungen sind Teil einer aktiven Gesundheitsvorsorge für Ihr Kind. Sie wirken vorbeugend, weil sie langfristig gegen bestimmte Erreger immun machen. Jede Impfung schult das Immunsystem Ihres Babys, ohne dass es die Erkrankung wirklich durchmachen muss. Bei einer Impfung wird Ihr Baby per Spritze oder Schluckimpfung mit abgetöteten oder abgeschwächten Krankheitserregern konfrontiert. So wird die Infektion vorgetäuscht, es kommt nicht zu einer Erkrankung, doch das kindliche Abwehrsystem lernt, die jeweils passenden Antikörper zu bilden. So kann sich das immunologische Gedächtnis merken, welche Abwehrreaktion gegen welchen Erreger die wirksamste ist. Kommt dann der echte Erreger, ist die Abwehr bereit und kann schnell reagieren.

      Die Basisimpfungen - gegen welche Krankheiten wird geimpft?

      Stand Juni 2020 - akteller Impfaplan unter folgendem Link verfügbar: BAG Schweizerische Impfplan

      • Diphtherie (Infektionskrankheit der oberen Atemwege, die v. a. im Kindesalter auftritt)

      • Tetanus (Starrkrampf)

      • Pertussis (Keuchhusten)

      • Poliomyelitis (Kinderlähmung)

      • Hib Haemophilus influenzae Typ b – verursacht v. a. Meningitis (eitrige Hirnhautentzündung)

      • Hepatitis B (Infektionskrankheit der Leber, die chronisch werden kann)

      • Pneumokokken (verursachen die Mehrzahl aller bakteriellen Lungenentzündungen, aber auch Hirnhautund

      Mittelohrentzündungen)

      • Masern

      • Mumps

      • Röteln

      Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt für und Kinder zusätzlich zu den Basisimpfungen Impfungen gegen folgende Erreger:

      • Meningokokken – verursachen Meningitis (eitrige Hirnhautentzündung)

      Die 2-4-9-12-Regel

      Empfohlene Basisimpfungen für Babys bis 12 MonateEmpfohlene Basisimpfungen für Babys bis 12 Monate:


       

      Diphtherie 

      Tetanus 

      Pertussis

       

      Poliomyelitis

      Haemophilus

      influenzae Typ b

      Hepatitis B Pneumokokken

      Masern

      Mumps

      Röteln

      2 Monate X X X X X  
      4 Monate X
      X X X X  
      9 Monate           X
      12 Monate X X X X X X

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